Auf  Youtube findet ihr mein Video "Wind und Wolken - Chinesische Kalligrafie" .

Noch einfacher geht es mit meinem Namen:

"Brigitte Wollert"

 

Kalligraphie "Drache" Kursiv (Xing Shu)

 

 

 

Wind und Wolken

 

"Zusammenkommen"

Halb kursive Schrift (Xing Shu)

Kursive Schrift (Cao Shu)

      

                                                                                                "Achtsamkeit"

 

"Stein"

Schiebe im Geist einen Stein mit dem Pinsel über das Papier, dann hat deine Linie die richtige Schwere und Langsamkeit für die Kalligraphie.

Lao Li Hua (Shanghai)

 

Chan - Kalligrafie

(In Japan als Zen - Kalligrafie bekannt)

 

Wolken

            (Cao Shu/Grasschrift)

In der Natur fanden die Chan - Dichter (Chan - Buddhismus, später in Japan als Zen - Buddhismus bekannt) ihre Weisheit. Ob es Wolken, Berge, Flussläufe oder reißende Ströme sind, alle Dinge sind im Chan frei vom Selbst und ständig im Fluss. Wolken sind die Metapher für die sinnlosen Illusionen der Menschen, ihre Wünsche und Gedanken, die zu keinem Ergebnis führen.

 

              

Stille

(Cao Shu/Grasschrift)

Der Begriff "Stille" ist ursprünglich ein daoistisch - chinesischer Begriff und wurde in die Sprache des Buddhismus übernommen. "Bevor Himmel und Erde waren, ist es schon da, so still, so einsam". So steht es im Daodejing des Lao Zi (Kapitel 25). Stille und Abgeschiedenheit ist die Vorraussetzumg für das Gelingen geistiger Konzentration. Zur Ruhe kommen, nicht noch mehr, sondern weniger Reize, weniger Gedanken.

 

 Leere

Der Begriff "Wu" (jap.: "Mu"), die Leere, entstammt der chinesischen Philosophie und kann nur durch langjähriges Training erreicht werden. In der Kalligraphie und Tuschemalerei ist es wichtig, um diesen Zustand zu wissen, um an seine "kreative Quelle des Qi" zu gelangen, mit der man dynamisch arbeiten kann.

Bedeutet: Die Gedanken und Gefühle sollten durch verschiedene Formen der Meditation zur Ruhe gebracht werden, um der kreativen Freude Raum zu geben. Es kann eine zu kurze oder zu lange Linie sein, aber wenn sie mit dem "befreiten Herzen" geschrieben ist, ist nichts falsch daran. (Die Richtigkeit des Schriftzeichens vorausgesetzt).

 

         

Lächeln

(Cao Shu / Grasschrift),

Bürstenartige kursive Grasschrift mit einem persönlichen Duktus. Erst der kühne, kraftvolle Stil der Chan - Mönche befreite die Kalligraphie von jeglicher Autorität und spiegelte den Charakter des Schreibers wider. Nicht mehr den alten, eingefahrenen Schulen folgend, besaßen die Kalligraphien der Mönche (besonders in Japan) eine abweisende, dem Chan - Geist folgende Einfachheit und damit folgten sie der eigenen Dynamik.

               

 

 

Gereinigtes Herz

Das Herz von allen Kümmernissen zu reinigen (Herz/Geist reinigen) ist mit der Leere verbunden. Nur wenn das Herz von Kümmernissen, Illusionen und Wünschen befreit und leer ist, kann freies Arbeiten mit Tusche und Pinsel beginnen. Erst dann wird das Qi (Lebensenergie, Atem, die kreative Quelle) frei und kann fließen.

 

Qi  

"Qi" heißt übersetzt soviel wie Kraft, kosmische Energie, Rythmus, Impuls und Atmosphäre. Es bedeutet aber auch Luft und Hauch. Aus chinesischer Sicht  hat jedes Wesen "Qi" mit auf den Weg bekommen. Es wirkt in uns und verbindet uns mit dem lebendigen Licht. Das heißt; wir Menschen besitzen dieses Licht, den Atem, die Energie, die Lebenskraft von Himmel und Erde und diese Kräfte wirken in uns. Sie sind immer da und "durchfluten" alles Leben.

Um das "Qi" beim Schreiben einer Kalligrafie  "wachzurütteln", sind Qi Gong Übungen hilfreich. Blockierte Gelenke, besonders das Handgelenk müssen frei und warm sein, nur dann kann der Tuschepinsel "tanzen".

 

Tanzen

Man nennt die Tuschemalerei auch den "Tanz des Drachen". Wie ein Drache, der sich in die Lüfte schwingt und tanzt, soll der Pinsel über das Papier gleiten. Mal kraftvoll, mal sanft, mal in der Spitze, mal im Schaft entstehen so diese wunderbaren Tuschelinien.

 

 

"Für den Ostasiaten ist der Drache der Genius der Kraft und Güte. Er ist der Geist des Wandels, der Geist des Lebens selbst."

Okakura, The Awaking of Japan

Aus: Die Kunst des Ostens, Ernst Grosse

                                                                                                                    

                                                                       

 

 

Atelier-Impressionen

 

 

 

    papier

 

"Hoher Himmel, großer Wind"

Ein  Vers des jap. Zen - Mönch Ryokan (1758 - 1831)

 

Herz

 

 

Ein kleiner Ausschnitt meiner Arbeit

Wenn Sie an einer handgeschriebenen Kalligrafie interessiert sind, schicken Sie mir eine Mail.